Vladimir Simović https://www.vladimir-simovic.de WordPress-Experte, Buchautor, Blogger Fri, 11 Aug 2017 15:43:53 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.1 https://www.vladimir-simovic.de/wp-content/uploads/2017/06/vladimir-simovic-website-icon-150x150.jpg Vladimir Simović https://www.vladimir-simovic.de 32 32 Wie man als Bitcoin-Besitzer kostenlos an Bitcoin Cash gelangt https://www.vladimir-simovic.de/2017/08/wie-man-als-bitcoin-besitzer-kostenlos-an-bitcoin-cash-gelangt/ https://www.vladimir-simovic.de/2017/08/wie-man-als-bitcoin-besitzer-kostenlos-an-bitcoin-cash-gelangt/#respond Fri, 11 Aug 2017 15:43:53 +0000 https://www.vladimir-simovic.de/?p=264 Es hat sich mittlerweile herumgesprochen: es gab bei Bitcoin einen sogenannten Hard Fork. Was bedeutet das? Innerhalb der Bitcoin-Gemeinde konnte man sich nicht einigen und so beschloss man getrennte Wege zu gehen. Das bedeutet, dass es seit dem 01. August neben Bitcoin auch eine „Abspaltung“ gibt, die auf den Namen Bitcoin Cash (BCC) hört.

Damit ich nicht das wiederhole, was bereits in diversen Foren und Weblogs geschrieben wurde, hier ein paar Links zu diesem Thema:

Was bedeutet das für mich?

Wenn du vor dem 01. August 2017 schon Bitcoins hattest, dann gibt es für dich gute Nachrichten. Du bist nicht nur weiterhin im Besitz von Bitcoins, du besitzt auch die gleiche Anzahl an Bitcoin Cash. Und das ist nicht schlecht, da momentan 1 Bitcoin Cach mit 274 Euro gehandelt wird.

Hattest du deine Bitcoins auf bestimmten Exchanges bzw. Marktplätzen wie Bittrex, dann wurde dieser Schritt für dich automatisch vollzogen.

Hattest du zum Beispiel 0,1 Bitcoins vor dem 01. August 2017, dann hast du jetzt auch noch zusätzlich 0,1 Bitcoin Cash. Nicht alle Marktplätze unterstützen Bitcoin Cash oder noch nicht. Coinbase zum Beispiel lässt sich Zeit bis zum Januar nächsten Jahres um zu prüfen, wie sie weiter verfahren.

Deswegen wurde im Vorfeld von vielen Kennern empfohlen, dass man seine Bitcoins in eine Wallet („Geldbörse“) zieht, wo man Zugriff auf die privaten Schlüssel hat. So eine Wallet ist Exodus, welche ich neulich in einem Blogartikel bereits vorgestellt habe.

Exodus unterstützt zwar noch nicht direkt Bitcoin Cash, aber dennoch kann man via Exodus Anspruch auf die gleiche Menge Bitcoin Cash erheben (engl. claimen), die vor dem 01. August auf der Exodus-Wallet waren. Wie man das machen kann erkläre ich in den folgenden Zeilen.

Als Exodus-Nutzer an Bitcoin Cash (BBC) gelangen

Als erstes musst du die aktuelle Version von Exodus haben. Dann begibst du dich auf eine Exchange, die Bitcoin Cah unterstützt. Der genannte Marktplatz Bittrex ist eine gute Wahl. Dort oder bei einer anderen Exchange besorgst du dir die Bitcoin-Cash-Adresse wo nachher deine Coins gesendet werden sollen.

Erst dann startest du den Prozess in Exodus. Diesen startet man in dem man sich in die Hilfe-Sektion begibt.

Erster Schritt: Bitcoin Cash in Exodus beanspruchen

Erster Schritt: in die Hilfe-Sektion begeben

Dort scrollt man bis ganz nach unten und startet den Prozess mit einem Klick auf den grünen Button. Im zweiten Schritt…

Zweiter Schritt: Bitcoin Cash via Exodus beanspruchen

… wird man darüber aufgeklärt, dass nicht die Bitcoins sondern nur die zu beanspruchenden Bitcoin Cash gesendet werden. Nach der Bestätigung kommt man zum dritten Schritt…

Dritter Schritt: Bitcoin Cash via Exodus beanspruchen

Achtung: hier die richtige Adresse eingeben

… in diesem Schritt wirst du gebeten die Adresse deines Bitcoin-Cash-Wallets einzugeben. Gehe noch einmal sicher ob es die richtige ist, sonst sind die BCCs futsch. Wenn du sicher bist, dann bestätigst du das ganze und dann kommst du zum vierten Schritt:

Vierter Schritt: via Exodus Bitcoin Cash beanspruchen

Hier wirst du darauf hingewiesen das Exodus deinen Anspruch prüft und dass die ganze Sache einige Minuten dauern kann. Auf die Bestätigung klicken und einen Kaffee oder Tee trinken gehen.

Danach wirst du noch einmal gefragt ob du die gefundenen und beanspruchten Bitcoin Cash tatsächlich schicken willst. Wenn das bejahst bekommst du eine Meldung das alles eingelitet wurde und das es eine Zeit dauern kann bis alles bestätigt wird.

So habe ich es geschafft meine Bitcoin Cash zu beanspruchen.

Gibt es Fragen dazu?

Quelle

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Wie integriere ich meine Arbeit in mein Familienleben und wie kann WordPress dabei helfen? https://www.vladimir-simovic.de/2017/08/wie-integriere-ich-meine-arbeit-in-mein-familienleben-und-wie-kann-wordpress-dabei-helfen/ https://www.vladimir-simovic.de/2017/08/wie-integriere-ich-meine-arbeit-in-mein-familienleben-und-wie-kann-wordpress-dabei-helfen/#respond Tue, 08 Aug 2017 14:56:40 +0000 https://www.vladimir-simovic.de/?p=261 Ich habe vor einigen Tagen eine Podcast-Folge mit dem Titel Wie vereinbare bzw. wie integriere ich meine Arbeit in mein Familienleben und was hat das mit WordPress zu tun? veröffentlicht und da nicht jeder gerne Podcasts hört, wollte ich das ganze hier auch in Textform als Blogartikel veröffentlichen.

Erwerbsarbeit und das Familienleben

An diversen Stellen, vielfach in Massenmedien, wird die Frage aufgeworfen wie man die Arbeit und Familie vereinbaren kann.

Mir persönlich geht und ging diese Frage nie weit genug. Da bei so einer Fragestellung der Eindruck entsteht als ob das Familienleben eine Art „Anhängsel“ von der Erwerbsarbeit ist, die froh sein kann, wenn sie ein paar „Brotkrümel“ abbekommt. Eigentlich müsste man das ganze vom Kopf auf die Füße stellen.

Für mich stellt sich daher eher die Frage, wie schaffe ich es die Arbeit – und ich rede hier von der Erwerbsarbeit – so zu gestalten und zu organisieren, dass sie sich in mein Familienleben integriert ohne, dass das Familienleben dadurch beeinträchtigt wird?

Disclaimer: bevor ich jetzt hier weiter fortfahre wollte ich einen sog. Disclaimer vorausschicken. Wie in allen Podcast-Folgen, so auch in dieser, kommt lediglich meine Meinung und meine Erfahrungen zum Vorschein. Das kann u.U. mit deinen übereinstimmen muss es aber nicht. Das Kurzmotto heißt hier: alles kann, nichts muss.

Vor allem wenn es um das Thema Lebens- und Arbeitsplanung geht, hat jeder sein eigenes Weltbild und das ist auch gut so.

Ich denke aber trotzdem, dass auch wenn man anderer Meinung ist bzw. andere Erfahrungen gemacht hat, du etwas aus dieser Podcast-Folge lernen kannst, auch wenn es nur Teilaspekte sind… so können auch diese dein Horizont erweitern.

Nun zurück zum Thema oder besser gesagt zu der Einstiegsfrage: wie integriere ich die Erwerbsarbeit in mein Familienleben und was hat das ganze mit WordPress zu tun?

Bereits Mitte 2003 habe ich auf diese Frage eine Antwort oder besser gesagt eine Teilantwort gefunden und die Antwort hieß: sich selbständig zu machen.

Warum Selbständigkeit?

Die Antwort ist einfach. Auch wenn es das eine oder andere Angestelltenverhältnis gibt, wo man recht liberal seine Arbeitszeiten einteilen kann, so hat man in den meisten Fällen nur dann einen wirklich signifikanten Einfluss auf seine Arbeitszeit wenn man sich selbständig macht. Allerdings taugen nicht alle Arten von Selbständigkeit für das Vorhaben.

Selbständigkeit als Handelsreisender, Vertreter, Personenschützer oder Kurierfahrer ist nicht wirklich ideal, wenn es darum geht das meiste aus der Zeit herauszuholen und die Erwerbsarbeit in das Familienleben zu integrieren.

Aber das stand damals für mich nicht eh zur Debatte sondern der Wunsch und die Idee sich als Webdesigner, Webworker, Webentwickler — oder wie auch immer man es damals nannte oder heute noch zu nennen pflegt — also, in diesem Segment selbständig zu machen und das aus mehreren Gründen. Zum einen hatte ich bereits einige Erfahrungen in diesem Gebiet gesammelt und zum anderen interessierte ich mich sehr für diverse Webtechniken und deren Anwendung machte mir Spaß.

Homeoffice

Ein weiterer Punkt der für mich aus mindestens zwei Gründen wichtig war, war dass ich von zu Hause arbeiten wollte. Das Stichwort hierbei ist Homeoffice.

Woher kommt der Begriff Homeoffice?

Wobei, um es mal kurz anzumerken, ist das Wort Homeoffice als neumodischer Ersatz für Heimbüro, Arbeitszimmer oder Heimarbeit… die alle etwas angestaubt klingen, eher eine deutschsprachige Erfindung. Zumindest im britischen Englisch steht das Wort „Home Office“ für das Innenministerium, früher auch Home Departement genannt. 🙂

Im englischen heißt die ganze Veranstaltung, wenn ich richtig informiert bin telecommuting oder einfach working from home. 🙂

Ist das Arbeiten von zu Hause aus ein neue Erfindung?

Eine weitere Anmerkung, die ich in diesem Zusammenhang abgeben wollte, ist die Tatsache, dass das Arbeiten von zu Hause aus kein neumodischer Kram ist. Schaut man sich die früheren Zeiten an, dann war das Arbeiten von zu Hause aus oder Arbeitsplatz in fußläufiger Nähe eher die Regel als Ausnahme.

Die Handwerker in Altertum und Mittelalter hatten ihre Arbeits- und Verkaufsräume entweder im Haus oder in der direkten Nähe und auch die Bauern, der Großteil der Bevölkerung bis in die Neuzeit, war sehr schnell auf den Feldern und viele der Arbeiten wurden entweder im Hof oder sogar im Haus erledigt. Wer es nicht glaubt, sollte mal einen der kleinere, regionalen Museen aufsuchen.

Das änderte sich erst mit der industriellen Revolution und den folgenden Entwicklungen, die das ganze beschleunigt haben: Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Kriege.

Aber zurück zum Thema. Wo liegen die Vorteile von Homeoffice?

Vorteile von Homeoffice

Die Vorteile, wenn man von zu Hause aus arbeitet sind vielfältig. Zum einen entfällt der Weg zur Arbeit und von der Arbeit zurück.

Ich habe in Köln um die Jahrtausendwende mehrere Jahre lang als Angestellter gearbeitet und müsste mehr oder weniger von einem Ende zum anderen Ende der Stadt fahren und habe dabei sowohl auf das eigene Auto als auch auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgegriffen. Beide waren auf Dauer frustrierend. Mit dem Auto stand ich häufig im Stau oder fuhr im Schritttempo und bei den Öffentlichen war es auch nicht besser. Überfüllte oder verspätete Straßenbahnen, Busse die sich noch mehr verspäteten oder einfach ausfielen.

Wenn wirklich, wirklich alles glatt lief, dann war ich etwas mehr als 1h täglich unterwegs. Obwohl ich in Köln wohnte und auch in Köln arbeitete. In der Regel ging das mehr in Richtung 1,5h täglich. Anfangs war das kein Problem, aber mit der Zeit wurde das immer nerviger und nerviger. Ich empfand diese Zeit als verlorene Lebenszeit, die man viel besser nutzen könnte.

Wenn man von zu Hause arbeitet entfällt dieses Problem. Du stehst auf, machst dich fertig und schon kannst du anfangen zu arbeiten.

Ein weiterer Vorteil von der Selbständigkeit in Verbindung mit Homeoffice ist, dass ich auf private Ereignisse viel flexibler reagieren kann. Die Kinder sind erkältet, dann kannst du immer noch häufig einfachere Tätigkeiten erledigen: E-Mails beantworten, Ablage erledigen, Rechnung schreiben usw.

Dein Kind präsentiert am späten Vormittag oder frühen Nachmittag etwas in der Schule. Dann gehst du hin und bist dabei, kommst nach Hause mit dem Kind, ihr redet über die Veranstaltung und dann kannst du auch anschließend deine Arbeit fortsetzen.

Du machst einen leckeren Eintopf und während das Essen vor sich hinköchelt, kannst du in der Zwischenzeit E-Mails beantworten, das Angebot fertig machen oder deine Software updaten etc.

Die Kombination aus Selbständigkeit und Homeoffice stellt dir mehr Freiheit und Flexibilität zur Verfügung. Es liegt an dir, diese auch sinnvoll zu nutzen. Sinnvoll bedeutet in dem Sinne, dass es dir nutzt und dich weiter bringt.

Und hier kommt der Übergang zum nächsten Punkt:

Nachteile von Homeoffice und wie man denen begegnet?

Ja! Es gibt auch Nachteile von Homeoffice. Zum einen wäre da die Ablenkung durch die tägliche Arbeit im Haushalt, mal schnell die Spülmaschine ausräumen oder staubsaugen, die zwar nicht die Zeit wegnehmen, die müssen Angestellte, die auswärts arbeiten auch machen, aber es zerfasert den Tagesablauf und die Gefahr ist hoch das man sich verzettelt.

Ein weiterer Nachteil, den man erst im Laufe der Zeit bemerkt sind die höheren Kosten und der Verschleiß im Haushalt. Wer auswärts arbeitet, nehmen wir mal an im Büro, der nutzt dort sowohl für die Arbeit als auch für die Pausen die dort vorhandenen Infrastruktur.

Den Strom für den Bürorechner zahlt die Firma, genau wie den Strom für die Kaffeemaschine, für die Mikrowelle usw. Auch der Wasserverbrauch, egal ob für Toilettengänge oder für Tee und Kaffee, wird von der Firma bezahlt.

Wenn du von zu Hause aus arbeitest, dann hast du einfach höhere Kosten im Haushalt und Verschleiß an den Geräten. Du verbrauchst mehr Strom und Wasser und zwar nicht nur wegen dem Rechner auf dem du von zu Hause aus arbeitest sondern für den Wasserkocher, für die Kaffeemaschine, für die Spülmaschine die öfter zum Einsatz kommt, Radio und Licht die jetzt häufiger an sind usw.

All das läppert sich und macht sich dann früher oder später bemerkbar auf der Nebenkostenabrechnung. Dem kann man u.a. begegnen in dem man einen günstigeren Stromanbieter wählt.

Dadurch dass du dein Mittagessen zu Hause zubereitest, hast du nicht nur höhere Energiekosten sondern auch die Geräte verschleißen sich schneller. Das merkt man sehr schnell an den Pfannen und etwas später auch an Kaffeemaschinen und Wasserkochern.

Allerdings heben sich hierbei meiner Meinung nach die neuen Kosten und Ersparnis-Potentiale fast auf, da den gestiegenen Kosten durch Verschleiß niedrigere Kosten durch Essen gegenüberstehen. In den meisten Fällen ist das selber-kochen günstiger, mal ausgenommen, wenn einem eine subventionierte Mensa zur Verfügung steht.

Selber kochen hat auch einen weiteren Vorteil. Ich kann mir das zubereiten was mir schmeckt und wenn man halbwegs gut ist, bereitet man sich ein Essen zu was in der Relation zu der Energeidichte, eine hohe Dichte an lebensnotwendigen Mikronährstoffen (also Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen) und hochwertigen Eiweißen liefert… etwas was für mich neben „es schmeckt“ und „es tut mir gut“ ein gutes Essen ausmacht.

Wie du heraushören kannst, versuche ich das Wort „Gesund“ zu vermeiden. Da es eines der am meisten missbrauchten Wörter im Zusammenhang mit Ernährung ist. Vielfach wird hier ein ideologischer statt ein objektiver Ansatz gewählt. Das Wort gesund wird meiner Meinung nach unreflektiert verwendet und ist ideologisch verbrannt. Aber das nur am Rande.

Wichtig ist auch das Thema persönliche bzw. soziale Kontakte. Klar, vor allem in jüngeren Jahren knüpft man auf der Arbeit viele Kontakte und Freundschaften und manch einer findet dort auch seinen zukünftigen Ehepartner. Das ist ein wichtiger Punkt.

Aber auch hier muss man differenzieren. In vielen Arbeitsverhältnissen hat man kaum Kontakte zu den Kollegen. Wer mal in seiner Jugend am Fließband gejobbt hat oder von Kollegen umgeben ist, die dank Zeitarbeit nur für wenige Wochen da sind, der weiß was ich meine.

Ich zum Beispiel habe in den letzten Jahr als Angestellter zu 95% alleine gearbeitet. Mein Arbeitskollege war ein mehrere Millionen Euro teurer Roboter, der DNA-Proben ausgewertet hat. 🙂 Andere Kollegen sah ich, wenn es zeitlich passte, auf dem Weg in die Mensa.

Auf jeden Fall muss man seine soziale Kontakte pflegen und das gilt nicht nur für Homeoffice sondern auch wenn außerhalb arbeitet.

Ein weiterer Knackpunkt beim Homeoffice, der häufig genannt wird ist, dass man schlecht das private und berufliche trennen kann. Dieses Argument lasse ich nur zum Teil gelten.

In der Zeit als Angestellter und aus Erzählungen von Bekannten habe ich mitbekommen, dass viele Kollegen ihren privaten Kram während der Arbeit erledigt haben. Ich rede hier nicht von einem Arzttermin vereinbaren oder im privaten Notfall zu reagieren. Das ist alles in Ordnung.

Nein, es wurden eBay-Käufe und Verkäufe von der Arbeit aus organisiert, die Vereins-Homepage wurde gepflegt, Urlaube gebucht, privat telefoniert, über andere Kollegen getratscht, Sonderangebote geprüft, manch einer ging während der Arbeitszeit auch schnell mal in den Discounter den Wocheneinkauf erledigen usw.

Um dem Problem, also der schlechten Trennung zwischen privat und beruflich, aber auch der allgemeinen Zerfaserung des Arbeitstages zu begegnen musst du dir Strategien erarbeiten, die auf dich persönlich passen.

Ich halte nichts davon einfach unüberlegt irgendwelche Tages-Routinen von IT-Multimillionären 1:1 nachzumachen. Das kann klappen, aber in der Regel wird es nicht der Fall sein. Das man sich von solche Artikeln und Büchern inspirieren lässt, ist völlig in Ordnung. Aber du musst einfach eine Strategie für dich ausarbeiten.

Das kann eine bestimmte Routine sein, Zeitblöcke die du für bestimmte Arbeiten reservierst… was auch immer. Das muss aber auf dich persönlich zugeschnitten sein und es muss auch praktisch umsetzbar sein. Und sei offen für Änderungen, wenn du merkst das eine Routine nicht funktioniert. Nicht jeder ist Elon Musk oder Zuckerberg und nicht jeder ist Arnold Schwarzenegger.

Die möglichen Nachteile nicht ignorieren sondern aktiv angehen und die Vorteile bewusst genießen, dann klappt es auch mit dem Homeoffice

Ich persönlich bin zwar nicht blind gegenüber Nachteilen und Stolpersteinen sowohl bei der Selbständigkeit und auch nicht beim Homeoffice, aber das hindert mich nicht daran die Freiheiten zu genießen: mal zwischendurch einen Kaffee zu trinken oder ein paar Liegestütze und Klimmzüge zu machen, mit meiner Ehefrau was privates zu bequatschen oder einfach mal kurz eines meiner Kinder zu umarmen und es zu fragen wie es ihm geht und was ihn beschäftigt.

Für mich persönlich ist die Verbindung der Selbständigkeit mit dem Homeoffice die Kombination, die es mir erlaubte relativ gut, die Erwerbsarbeit in das Familienleben zu integrieren.

Für mich stand und steht die Familie immer an erster Stelle. Aus diesem Grund habe ich u.a. in den vergangenen Jahren einige sehr, sehr lukrative Aufträge abgelehnt und zwar weil die zur Bedingung hatten, dass man über viele Wochen und Monate beim Kunden vor Ort arbeitet.

Ich habe auch an diversen Veranstaltungen und auch an WordCamps nicht teilgenommen, weil die Familie einfach vor geht. Punkt.

Setzt hierbei jemand andere Prioritäten, dann ist das sein gutes Recht und es steht mir in keiner Weise zu darüber zu urteilen. Jeder muss das für sich selbst entscheiden, was ihm wichtig ist und wie er sein Leben gestalten möchte.

So kann man die neu gewonnene Zeit durch Selbständigkeit und Homeoffice statt für die Familie oder Kinder, dazu nutzen sich mehr seinem Hobby oder anderen Sachen zu widmen: wie zum Beispiel der ehrenamtlichen Arbeit.

Alle Aspekte in Ihrer Tiefe zum Thema Selbständigkeit und Homeoffice werde ich in dieser Podcast-Folge nicht abhandeln können… sonst wird es Hörbuch. 🙂

Ein paar Punkte bleiben noch offen und die wollte ich mir für eine weitere Folge aufsparen. Unter anderem was kann ein Angestellter machen in Bezug auf Homeoffice oder wie man die Arbeit besser in das Familienleben integriert

Und was hat das jetzt mit WordPress zu tun?

Nun komme ich zu dem eigentlichen Thema. Wie kann mir WordPress helfen mehr Zeit zu gewinnen oder besser die Erwerbsarbeit in das Familienleben zu integrieren?

WordPress hat sich in den 14 Jahren in denen es mittlerweile existiert gewandelt. Von ursprünglich einem sehr spartanischen Blogsystem wurde es ein ausgewachsenes Blogsystem, später ein schlankes CMS und mittlerweile ist es ein Framework mit welchem man nicht nur Weblogs oder einfache Websites sondern Portale und sogar Shops umsetzen kann.

Für all dies werden nicht nur Entwickler sondern auch diverse andere Webworker benötigt. SEOs, Texter, Designer, Administratoren, Marketing-Experten und einiges mehr.

Die Projekte müssen nicht nur erstellt werden. Sie müssen auch gepflegt und betreut werden. Sie müssen auch erweitert werden. Für all dies braucht man Ideen, Lösungen und Leute die das umsetzen.

Manches davon ist noch nicht vorhanden und muss erst einmal konzipiert und gecoded werden.

Sicherlich, die Welt draußen wartet nicht sehnsüchtig nach noch einen neuen WordPress-Experten, aber wenn du weißt wohin du willst und genug Ausdauer aufweist, dann kannst erfolgreich werden. Betonung liegt auf „kann“, weil nichts garantiert ist, aber WordPress als Tool bietet dir eine Chance deine Lebenspläne umzusetzen.

An dir liegt es, die Chance zu ergreifen und dich damit zu befassen. Du kannst entweder als Generalist oder als Spezialist in einer Nische tätig sein. Du bist guter SEO und arbeitest gerne mit Shops. Dann ist deine Nische zum Beispiel WooCommerce-SEO.

Du hast früher als Webdesigner vielfach Projekte im öffentlichen Dienst umgesetzt, kennst die speziellen Gegebenheiten dort und magst WordPress. Dann liegt dein Spezialgebiet auf der Hand.

Du arbeitest gerne mit Menschen zusammen. Dann sind Schulungen, Workshops und Seminare zu WordPress & Co. dein Themengebiet.

Aber auch wenn man jetzt keine konkreten Produkte und Dienstleistungen anbietet kann WordPress dir helfen. Mit WordPress lassen sich sehr einfach Affiliate-Websites umsetzen. Von manchen auch Nischen-Websites genannt.

Dafür gibt es nicht nur diverse Plugins die helfen sondern auch spezialisierte Themes. Mir ist klar, dass viele Leute solchen Seiten kritisch gegenüber stehen.

Werbefinanzierte Projekte müssen nicht schlecht sein. Manch einer fängt hierbei mit einem Hobby-Projekt an, welches ihm am Herzen liegt und kann später damit seinen Lebensunterhalt finanzieren. Viele träumen davon mit der Arbeit, die Ihnen Spaß macht Geld zu verdienen.

Bei all diesen Vorhaben kann dir WordPres helfen. Weil es weit verbreitet ist, weil viele Lösungen existieren und weil man sich vergleichsweise einfach in das Thema einarbeiten kann. Und wenn man nicht weiterkommt, findet man recht schnell Hilfe.

An dir liegt es, was du daraus machst.

Die Podcast-Folge findest du in diesem Blogbeitrag. Du kannst aber auch den Podcast abonnieren: einmal über iTunes oder über diesen Feed.

Quelle

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https://www.vladimir-simovic.de/2017/08/wie-integriere-ich-meine-arbeit-in-mein-familienleben-und-wie-kann-wordpress-dabei-helfen/feed/ 0
Mein momentaner Plan für Krafttraining: Mix aus Hantel- und Eigengewichtsübungen https://www.vladimir-simovic.de/2017/07/mein-momentaner-plan-fuer-krafttraining-mix-aus-hantel-und-eigengewichtsuebungen/ https://www.vladimir-simovic.de/2017/07/mein-momentaner-plan-fuer-krafttraining-mix-aus-hantel-und-eigengewichtsuebungen/#respond Thu, 27 Jul 2017 15:58:32 +0000 https://www.vladimir-simovic.de/?p=250 Ich habe vor ein paar Jahren, nach längerer Pause, wieder mit Krafttraining angefangen und habe in den letzten Jahren einige Ansätze und Übungen ausprobiert. Als eine sehr wichtige Anschaffung hat sich die sog. Hex-Bar erwiesen. Bei der Hex-Bar handelt es sich um eine hexognale Hantel, wo man als Heber nicht vor der Gewichtsachse sondern in der Mitte der Gewichtsachse steht.

Da ich knapp 15 Kilometer von einem kleinen Fitnessstudio und noch mehr von einem gut ausgestattetem Fitnessstudio wohne, kommt für mich lediglich ein Trainingsplan in Betracht, welchen ich zum einen von zu Hause aus und zum anderen mit einem begrenzten Equipment durchführen kann. Hier bieten sich dann diverse Eigen­gewichts­übungen an. Da viele Anleitungen englischsprachig sind, sollte man bei der Suche eher das englische Wort Bodyweight nutzen.

Hex-Bar

Hex- oder auch Trap-Bar ist ein sehr nützliches und vielseitig einsetzbares Gerät.

Was ich mit der Zeit auch einsehen konnte, ist das ich auf Training mit sehr hohen Hantelgewichten verzichten soll. Zum einen wäre da die Platzproblematik und zum anderen ist da die Frage der Sicherheit. Will man mit hohen Gewichten Kniebeugen, Bankdrücken und Schulterpresse trainieren, dann ist ein guter Rack Pflicht. Im Fall des Falles muss dich irgendetwas vor der fallenden 150+ Kilo Hantel schützen.

Das ist umso wichtiger wenn man alleine trainiert. Und so ein solider Rack kostet nicht nur ein paar hundert Euro, sondern nimmt vor allem ordentlich Platz weg, sowohl in der Fläche als auch in die Höhe. Ein Knackpunkt sind die tiefen Decken bei uns.

Und man kommt schneller als man glaubt an hohe Gewichte, die sicherheitsrelevant sind. Nach nur wenige Monaten des Trainings, kam ich zum Beispiel beim Kreuzheben mit der Hex-Bar schon auf 145 Kilo. Und als ich noch in jüngeren Jahren im Studio trainiert habe, kam ich recht schnell auf 100kg Bankdrücken.

Daher habe ich nach einer Lösung gesucht, die mich einerseits weiter bringt, anderseits in meine Philosophie des „Minimalismus“ passt, die aber auch die Platz- und Sicherheitsproblematik berücksichtigt.

So trainiere ich momentan

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier mein momentaner Trainingsplan. Es handelt sich um einen alternierenden Ganzkörperplan. Hinter den Übungen folgt ein Link auf YouTube-Video, für diejenigen, die die Übungen nicht kennen.

Trainingseinheit A:

  • Goblet Squat, Video
  • Hex-Kreuzheben, Video
  • Dips (dt. Barrenstutz) mit Zusatzgewichten, Video
  • Umgekehrtes Rudern, Obergriff, Video
  • Schulterdrücken mit Kurzhanteln, Video

Trainingseinheit B:

  • Goblet Squat
  • Hex-Kreuzheben
  • Erhöhte, einbeinige Liegestütze mit Zusatzgewicht, Video
  • Umgekehrtes Rudern, Kammgriff
  • Schulterdrücken mit Kurzhanteln

Der Trainingsplan ist alternierend. Das heißt es wechselt sich ab. Montags ist Trainingseinheit A dran, am Mittwoch B, am Freitag wieder A. Am Montag darauf kommt Einheit B dran, dann am Mittwoch A, am Freitag B und ab dem dritten Montag fängt alles von vorne an.

Ob man jetzt Montags, Mittwochs und Freitags oder doch lieber Dienstags, Donnerstags und Samstags trainiert muss jeder für sich selber entscheiden. Wichtig ist, dass man drei Mal die Woche trainiert. Mann kann bei Zeitengpässen auch schnell switchen. Zum Beispiel Montag, Mittwoch, Samstag und dann wieder Montag.

Die beiden Trainingseinheiten unterscheiden sich nur in zwei Übungen. Während ich im Plan A Dips mit Zusatzgewichten mache, mache im Plan B Liegestütze mit Zusatzgewichten, wobei die Füße höher liegen und dabei nur ein Fuß aufliegt. Das erhöht den Schwierigkeitsgrad der Übung.

Die zweite Übung die sich unterscheidet ist das umgekehrte Rudern. Sowohl beim Plan A wie bei B liegen die Füße erhöht um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen. Aber im Plan A kommt der Obergriff (Handaußenfläche zum Gesicht) und im Plan B der Kammgrif (Handinnenflächen zum Gesicht) zum Einsatz.

Je nach Übung werden 3-4 Sätze zu je 8-15 Wiederholungen absolviert. Zwischen den Sätzen mache ich eine Pause von 90 Sekunden.

Übungen für zwischendurch

An den Trainingsfreien Tagen mache ich des öfteren auch Übungen zwischendurch. In aller Regel, sind das Variationen von Klimmzügen. Entweder der klassische Klimmzug auch Pull-up genannt, häufiger Klimmzug im Kammgriff (Chin-up) und auch gerne Klimmzüge im neutralen Griff. Vor allem die letzte Variante ist eine Variante die weniger auf den Ellbogen und die Handgelenke einwirkt.

Klimmzug-Stange mit Erweiterung

Mit einer kleinen Erweiterung kann man drei Klimmzug-Variationen durchführen

Absolviert man häufiger die Klimmzüge, dann ist es empfehlenswert, dass man variiert. Zum einen um verschiedene Muskelgruppe anzusprechen und vor allem die Gelenke zu schonen. Ich habe mir vor etwa dreieinhalb Jahren einen Reck im Garten montiert, den nicht nur ich sondern auch die Kinder nutzen. Damit kann man gut Klimmzüge im Obergriff und Kammgriff machen.

Mit einer kleinen Erweiterung, einem Griff, wie man sie in der vorherigen Abbildung sieht kann man gut auch Klimmzüge im neutralen Griff machen.

Quelle

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https://www.vladimir-simovic.de/2017/07/mein-momentaner-plan-fuer-krafttraining-mix-aus-hantel-und-eigengewichtsuebungen/feed/ 0
Was ist da momentan auf dem Kryptomarkt bzw. mit den Kryptowährungen los? https://www.vladimir-simovic.de/2017/07/was-ist-da-momentan-auf-dem-kryptomarkt-bzw-mit-den-kryptowaehrungen-los/ https://www.vladimir-simovic.de/2017/07/was-ist-da-momentan-auf-dem-kryptomarkt-bzw-mit-den-kryptowaehrungen-los/#respond Wed, 19 Jul 2017 20:02:52 +0000 https://www.vladimir-simovic.de/?p=248 Wenn man sich die Kurse von Bitcoin, Ethereum und den anderen Altcoins der letzten Tage und Wochen anschaut, dann fragt man sich zu Recht was ist denn da los? und auch die Frage warum ist der Kurs von Litecoin dagegen vergleichsweise stabil? ist berechtigt.

Die Beschreibung der Lage auf dem Kryptomarkt

Am 21. Juni 2017 lag Bitcoin bei einem Preis von über 2.470 Euro, fiel dann am 16. Juli auf ca. 1.620 Euro und ist momentan bei 1.977 Euro. Schaut man sich die zweitgrößte Kryptowährung an, so lag Ethereum am 20. Juni über 326 Euro, fiel dann am 16. Juli auf unter 130 Euro und liegt momentan bei ca. 182 Euro. Ähnlich erging es auch vielen anderen Altcoins.

Schaut man sich die Daten von Litecoin aus diesem Zeitraum an, dann lag er am 21. Juni bei über 40 Euro, kletterte am 05. Juli, als der Kurs von Bitcoin und Ethereum weiter sank, sogar auf über 47 Euro. Landete dann aber am 16. Juli dennoch unter 33 Euro und befindet sich momentan bei über 35 Euro.

Und warum ist das so?

Über die wirklichen Gründe kann man nur spekulieren. Als interessierte Laie kann ich lediglich sagen, dass es wie häufig mehrere Faktoren sind. Im folgenden YouTube-Video werden drei Faktoren genannt, die für mich logisch klingen:

Wer keine Zeit hat sich das Video anzuschauen hier die drei genannten Gründe aus dem Video:

  1. Nach eine langen Phase Steigung ist es nicht unüblich das die Kurse stagnieren oder sogar fallen
  2. Saisonale Faktoren
  3. Herausforderungen, vor denen Bitcoin und Ethereum stehen, die damit auch andere Kryptowärhungen beeinflussen

Sowohl das Video in der zweiten Hälfte, aber auch der Artikel auf Golem widmen sich dem dritten Faktor. Hier geht es vor allem in Bezug auf Bitcoin um das Thema SegWit welches die Skalierung betrifft und Ligthning-Network welches die Transfers beschleunigen soll.

Das ist auch der Grund warum Litecoin vergleichsweise stabil geblieben ist. Bei Litecoin wurde das SegWit erfolgreich aktiviert.

Was sollte man jetzt tun?

Das muss jeder für sich selber entscheiden. Ich habe für mich persönlich folgendes entschieden: vor allem Nerven behalten und die Coins behalten. Allerdings habe ich bis jetzt noch nicht so viel investiert, als das es finanziell kritisch werden könnte. Das Stichwort hierbei ist #HODL.

Die News rund um das Thema und die Kurse beobachten, bei niedrigeren Kursen den einen oder anderen Euro noch investieren und vor allem die Bitcoins in eine Wallet ziehen wo man die privaten Schlüssel hat. Eine solche Wallet ist Exodus, welche ich bereits beschrieben habe. Und zu guter Letzt zwischen dem 26. Juli und ca. 2-3. August nach Möglichkeit keine Bitcoin-Transaktionen durchführen.

Quelle

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https://www.vladimir-simovic.de/2017/07/was-ist-da-momentan-auf-dem-kryptomarkt-bzw-mit-den-kryptowaehrungen-los/feed/ 0
Exodus: Desktop-Portfolio, Multi-Wallet, Wechselbörse für Kryptowährungen https://www.vladimir-simovic.de/2017/07/exodus-desktop-portfolio-multi-wallet-wechselboerse-fuer-kryptowaehrungen/ https://www.vladimir-simovic.de/2017/07/exodus-desktop-portfolio-multi-wallet-wechselboerse-fuer-kryptowaehrungen/#comments Fri, 14 Jul 2017 17:27:58 +0000 https://www.vladimir-simovic.de/?p=244 Im letzten Blogartikel habe ich über Coinbase, der einsteigerfreundlichen Börse und Online-Wallet für Bitcoins, Ethereum und Litecoins geschrieben.

In diesem Beitrag widme ich mich einer Desktop-Anwendung mit dem Namen Exodus. Exodus gibt es für Windows, Mac und Linux. Die Anwednung generiert nicht nur eine schicke Übersicht über dein Portfolio sondern sie dient als Multi-Wallet und kann Bitcoins, Litecoins, Ethereum, Golem, EOS, Aragon, Augur, Dogecoin, Dash und Decred verwalten.

Wallet ist der Ort wo du Kryptogeld aufbewahren und empfangen kannst. Also „Geldbörse“ und „Kontonummer“ in einem.

Dank der eingebauten ShapeShift-Funktionalität kann man sehr komfortabel zwischen den einzelnen Kryptowährungen wechseln. So habe ich mir gestern und heute ein bisschen was von den Bitcoins und Litecoins genommen und für ca. sieben Euro Golems gekauft.

Leider ist ein Wallet für das „normale“ Geld nicht eingebaut. Aber das ist an sich nicht so schlimm. Man kann entweder über Coinbase oder einer anderen Börse mit Euro oder Dollar Bitcoins, Litecoins oder Ethereum kaufen, diese an Exodus schicken um es in andere Kryptowährungen umzutauschen.

Exodus gibt es momentan nur als Desktop-App und das könnte für den einen oder anderen Smartphone-Jünger ein Ausschlusskriterium sein. Ich komme allerdings mit der Anwendung gut zu Recht und überlege ob ich die kleinen Beträge, die auf anderen Wallets deponiert habe nicht nach und nach nach Exodus umziehe.

Wie bei vielen Wallets ist es auch bei Exodus so: wenn man das Passwort vergessen oder verlegt hat und auch die Rettungsphrase nicht mehr kennt, dann ist alles Futsch. Wie wenn man ein volles Portmonaie verliert.

Quelle

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https://www.vladimir-simovic.de/2017/07/exodus-desktop-portfolio-multi-wallet-wechselboerse-fuer-kryptowaehrungen/feed/ 1
Coinbase: einsteigerfreundliche Börse und Wallet für Bitcoins, Ethereum und Litecoins https://www.vladimir-simovic.de/2017/07/coinbase-einsteigerfreundliche-boerse-und-wallet-fuer-bitcoins-ethereum-und-litecoins/ https://www.vladimir-simovic.de/2017/07/coinbase-einsteigerfreundliche-boerse-und-wallet-fuer-bitcoins-ethereum-und-litecoins/#comments Tue, 11 Jul 2017 17:00:37 +0000 https://www.vladimir-simovic.de/?p=236 Nach dem ich mich Mitte 2015 für eine sehr kurze Zeit mit dem Thema Bitcoin und Litecoin beschäftigt habe und dann das Thema recht schnell ruhen lassen habe, fing ich ca. Anfang-Mitte Mai diesen Jahres mich wieder mit dem Thema zu beschäftigen und diesmal etwas ernster als vor etwa zwei Jahren.

In den letzten Wochen habe ich mich nicht nur mit den einzelnen Währungen, also mit Bitcoins und den Altcoins beschäftigt, sondern auch wie man diese aufbewahrt und und wie man an das Kryptogeld gelangt.

Der Begriff Altcoin steht für alternative Coins und bezeichnet alle Kryptowährungen mit Ausnahme von Bitcoin. Wenn man also von Altcoins spricht, dann meint man u.a. Ethereum, Litecoin, Monero etc.

Zu diesem Thema werde ich den nächsten Tagen und Wochen einige weitere Blogartikel mit meinen Erfahrungen veröffentlichen, aber in diesem Beitrag widme ich mich jetzt nur der Tauschbörse und dem Wallet Coinbase. Falls du dich bei Coinbase anmelden möchtest, dann schaue dir den Hinweis am Ende des Artikels an.

Die einfachste und schnellste Art an Bitcoins oder Altcoins zu gelangen ist es, wenn man es auf einer Börse kauft. Es gibt viele Börsen und ich habe mich bei einigen registriert und keine war so einfach einzurichten wie Coinbase. Speziell die Verifizierung war bei Coinbase nicht nur einfach sondern auch sehr schnell durchgeführt.

Wallet ist der Ort wo du Kryptogeld aufbewahren und empfangen kannst. Also „Geldbörse“ und „Kontonummer“ in einem.

Die Verifizierung ist bei den Börsen, die ich getestet habe notwendig um überhaupt oder zumindest ernsthaft zu handeln. Dafür ist mindestens die Angabe der Handynummer, die Adresse und vielfach auch ein Ausweisdokument notwendig.

Bei Coinbase war das ganze eine Sache von wenigen Minuten. Ich habe jetzt nicht genau auf die Uhr geschaut, aber deutlich unter einer halben Stunde inkl. der Verifizierung des Accounts durch den Personalausweis.

Kraken.com so: Personalausweis ist uns nicht gut genug

Bei einer anderen Börse, bei Kraken.com, wo ich mich schon vorher registriert habe, warte ich auch nach mehreren Wochen noch darauf, dass man mich freischaltet. Als deutscher Bürger muss man sich dort ausweisen um überhaupt handeln zu können und nicht nur unter limitierten Auflagen, wie bei manchen anderen Börsen. Kraken.com reicht aber der Personalausweis nicht um die Identität und den Wohnsitz zu bestätigen. Unter anderem wird noch eine Bescheinigung des Vermieters und ein Bankauszug verlangt. ?

Auf meinen Einwand, dass der Perso nicht nur der Nachweis der Identität der Person sondern auch als Nachweis des Wohnsitzes ist, ist man beim Support gar nicht eingegangen. Das war mir dann zu albern und daher registrierte ich mich anschließend bei Coinbase.

Coinbase: unkompliziertes Handling, aber mit happigen Gebühren

Aber zurück zu Coinbase. Nicht nur die Einrichtung sondern auch der Handel dort klappte sehr einfach und schnell. Ich habe mir etwas „Spielgeld“ aus unserer privaten „Kaffeekasse“ genommen und habe mir für das Geld ein bisschen Bitcoins, bisschen Ethereum und auch Litecoins gekauft.

Kaufen kann man die Bitcoins, Litecoins und Ethereum mit „normalen“ Geld und zwar sofort mit der Kreditkarte oder in dem man das Geld vom eigenen Konto auf sein Guthaben-Konto auf Coinbase überweist, was dem entsprechend ein bis zwei Tage dauern kann.

Kauf von Bitcoin, Litecoin oder Ethereum mit Kreditkarte auf Coinbase.com

Kauf auf Coinbase mit der Kreditkarte: schnell, aber recht teuer.

Möchte man zum Beispiel für 100 Euro Bitcoins kaufen, dann wird eine Gebühr von 3,99 Euro fällig. Bei 50 Euro wären es 2,00 und bei einem Kauf von 200 Euro ganze 7,98 Euro Gebühr. Das Kauf ist somit schnell und unkompliziert, aber alles andere als günstig.

Etwas günstiger ist es, wenn sein Euro-Konto auf Coinbase mit einer Überweisung auffüllt und dann mit dem Guthaben dort Kryptowährungen zu kaufen.

Kauf von Kryptogeld auf Coinbase mit dem Euro-Guthaben

Etwas günstiger: Kauf der Coins mit dem Euro-Guthaben

Beim Kauf von Kryptogeld mit dem Euro-Guthaben würde man, wenn man 100 Euro ausgeben wollte 2,99 Euro Gebühren bezahlen. Würde man 50 Euro investieren wollen, dann würde eine Gebühr von 0,99 Euro anfallen. Das ist schon ein bisschen günstiger als mit der Kreditkarte. Dafür ist man aber nicht so flexibel, weil es etwas dauert bis das Geld überweisen ist. Bei mir waren die überwiesenen Euros am nächsten Tag bei Coinbase.

Aber das sind nicht die einzigen Kosten die anfallen. Will ich zum Beispiel Bitcoins oder Litecoins im Wert von 100 Euro verkaufen bzw. in Euros umwandeln, dann muss ich ebenfalls eine Gebühr von 2,99 Euro bezahlen.

Worauf man ebenfalls achten sollte, ist dass man wenn man Kryptogeld kauft nicht den „guten“ Kurs bekommt. Liegt der Bitcoin-Kurs Beispielsweise bei 2.063 Euro, dann zahlt man bei Kauf 2.083 Euro. Möchte zum gleichen Zeitpunkt Bitcoins verkaufen dann bekommt man für einen Bitcoin 2.061 Euro. Vom „normalen“ Geld kennt man das auch. Je nach dem wo man das Geld tauscht bekommt man mal mehr mal weniger.

Wallet: das Portemonnaie und Konto für dein Kryptogeld

Nach dem Kauf der Coins landen diese in dem entsprechenden Wallet. Bei Coinbase kannst du Bitcoins, Ethereum und Litecoins kaufen und diese und dein „richtiges“ Geld in der entsprechenden Wallet ablegen bzw. ablegen lassen. Von dort aus kannst du dann deine Coins an eine anderes Wallet verschicken. Jedes Wallet hat eine eindeutige Kennung, eine lange Reihe an Zahlen und Buchstaben. Diese Adresse ist ähnlich eine IBAN im Bankgeschäft oder eine vollständige Postadresse. Damit weiß das System wer der Empfänger ist bzw. wo die Coins hinsollen.

Fazit und andere Börsen

Alles in allem ist Coinbase einafach zu bedienen und sehr einsteiger-freundlich, allerdings sollte man die Gebühren im Blick haben. Das ganze wird durch eine ebenfalls gute App (Android und iOS) abgerundet. Auf der App kann man nicht nur die Kurse im Blick behalten, sondern auch handeln.

Ausschnitt aus de Coinbase-App

Ausschnitt aus de Coinbase-App

Getestet habe ich neben Kraken und Coinbase noch Bittrex und zu Letzt auch noch Bitpanda. Vor allem Bitpanda ist ähnlich unkompliziert wie Coinbase, aber die Gebühren scheinen mir etwas niedriger zu sein und es besteht die Möglichkeit per Sofortüberweisung Kryptogeld zu kaufen. Ich werde es auf jeden Fall weiter testen und hier darüber berichten.

10 US-Dollar oder 8 Euro in Bitcoins für den Start

Wenn du dich bei Coinbase anmelden willst, dann kannst du dies entweder über diesen Verweis oder auch über den folgenden Link machen.

Falls du dich über den zweiten Link angemeldet hast und anschließend Bitcoins, Litecoins oder Ethereum im Wert von 100 US-Dollar bzw. 87 Euro kaufst, dann erhalten wir beide Bitcoins jeweils im Wert von 10 US-Dollar bzw. 8 Euro von Coinbase.

Quelle

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Resistente Stärke: kalorienarmen Reis selber kochen https://www.vladimir-simovic.de/2017/07/resistente-staerke-kalorienarmen-reis-selber-kochen/ https://www.vladimir-simovic.de/2017/07/resistente-staerke-kalorienarmen-reis-selber-kochen/#respond Tue, 04 Jul 2017 15:27:30 +0000 https://www.vladimir-simovic.de/?p=232 In Großteil der Geschichte waren die Menschen froh, wenn sie ausreichend zu essen hatten und wenn sie es hatten, wussten sie es zu schätzen. Auch heute gibt es viele Gebiete auf der Erde wo die Menschen schon froh sind, wenn sie ausreichend Energie also Kalorien zusammenbekommen. Von einer ausreichender Versorgung mit den wichtigen Mikronährstoffen ganz zu schweigen.

Darüber muss sich hier in West- bzw. Mitteleuropa eine Mehrheit der Menschen kaum Sorgen machen. Nahrung ist vergleichsweise günstig und so gut wie ständig verfügbar. Hier macht man sich die Gedanken, wie man die Energieaufnahme verringern kann. Daher gibt es schon seit etlichen Jahren diverse Light-Produkte, aber sowohl deren Wirkung als auch deren Qualität wird von vielen Menschen, darunter auch Ernährungswissenschaftler kritisiert und angezweifelt.

Ich schließe mich dieser Kritik an: einfach Fett als Energie- und Geschmacksträger durch eine noch höhere Menge an Zucker zu ersetzen ist keine Lösung. Anstatt fertige Produkte zu kaufen, kann man auch selber Essen zubereiten, was nicht nur weniger Kalorien hat, sondern für manchen von uns auch ein paar gesundheitliche Vorteile bringen kann. Hier folgt ein ganz simples Beispiel:

Rezept: Reis selber kochen und Kalorien reduzieren

Und wie kocht man nun den Reis so, dass er weniger Kalorien hat als bei dem üblichen Kochvorgang? Das Geheimnis liegt u.a. an der längeren Kochzeit und der anschließenden Kühlung. Wobei das ganze nichts neues, sondern ein recht alter Hut ist. Über das

  • Wasser nach Bedarf salzen und zum kochen bringen
  • Etwas Fett oder Öl dazutun.
  • Den Reis dazu geben und ca. 20-25 Minuten kochen
  • Abkühlen lassen
  • und in den Kühlschrank für mind. 12 Stunden stehen lassen
  • Hinterher kalt essen oder aufwärmen

Und hier kommen nun zwei Effekte zum Zug. Durch die längere Kochzeit, nimmt der Reis mehr Wasser auf. Üblicherweise variieren die Angaben für gekochten Reis zwischen 120 bis 170 kcal. Wenn ich den Basmati-Reis aber für mind. 20 koche, dann reduziert sich das ganze dann auf unter 95 kcal.

Das kann man ganz einfach herausfinden, in dem man die Menge an trockenen Reis (tR) nimmt durch den Gewicht vom gekochten Reis (gR) teilt und mit der kcal-Angabe des trockenen Reises multipliziert:

(tR / gR) * 346 kcal (Basmati) = tatsächliche kcal-Anzahl

Resistente bzw. retrogradierte Stärke

Aber die bloße Reduzierung der Kalorienmenge ist nur ein Teil der Geschichte. Durch das Kochen und anschließende Kühlen bildet sich beim Reis mehr resistente Stärke als üblich und zwar vor allem vom Typus RS3, der retro­gradierten Stärke.

Die resistente Stärke ist von uns Menschen bzw. durch unsere Enzyme nicht abbaubar und zählt daher zu den Ballaststoffen und diese dienen unseren Darmbakterien als Nahrung. Auch dieses Phänomen ist schon seit mehreren Jahren bekannt und wurde in diversen Publikationen vorgestellt:

Etwas neuer ist die Erkenntnis, dass durch die Zugabe von Fett in das Kochwasser, der Effekt der RS-Bildung deutlich verstärkt wird. Allerdings wird sehr wenig Fett dazu gegeben: auf eine Tasse Reis gibt man nur einen Teelöffel Kokosöl dazu.

Ich selber nutze dieses Kokosöl, dass ganze soll aber auch mit anderen Ölen und fetten funktionieren.

Das anschließende Erhitzen des kalten Reises soll nichts am RS-Anteil ändern.

Fazit

Durch dieses ganz einfaches Rezept… wobei das so simpel ist, dass ich mich richtig überwinden musste um es als Rezept zu bezeichnen 🙂 senkt man nicht nur die Kalorienmenge der Sättigungsbeilage sondern tut auch seiner Darmgesundheit was gutes.

Aber wie so häufig in der Ernährung funktioniert vieles oder das meiste nach dem Prinzip alles kann, nichts muss. Für manchen kann der erhöhte Anteil Ballaststoffen Vorteile bringen, bei manchen aber (temporäre) Nachteile: Blähungen, Durchfall etc.
Was auf dich zutrifft, dass kann ich dir leider nicht sagen, dass musst du selber herausfinden.

Zum Abschluss gibt es einen weitere Link zu diesem Thema: Resistente Stärke – Nahrung für deinen Darm.

Im Beitrag befindet sich ein Partnerlink zu Amazon.de. Solltest du dort etwas einkaufen, dann bekomme ich u.U. einen kleine Provision, dir entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Quelle

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Rührei mit geraspelten Möhren: schmeckt nicht nur zum Frühstück https://www.vladimir-simovic.de/2017/06/ruehrei-mit-geraspelten-moehren-schmeckt-nicht-nur-zum-fruehstueck/ https://www.vladimir-simovic.de/2017/06/ruehrei-mit-geraspelten-moehren-schmeckt-nicht-nur-zum-fruehstueck/#respond Thu, 29 Jun 2017 18:16:44 +0000 https://www.vladimir-simovic.de/?p=229 Glücklicherweise sind die Zeiten vorbei, wo die Eier pauschal und hysterisch als ungesünde Lebensmittel verschrien wurden. Nicht nur in gut sortierten Weblogs sondern auch in Mainstream-Medien hat es sich herumgesprochen, dass Eier für halbwegs gesunde Menschen nicht nur nicht schädlich sind, sondern ein guter Lieferant von einer Reihe von wichtigen Nährstoffen.

Da bereits in den beiden oben genannten Beiträgen schon alles wichtige genannt wurde, will ich das hier nicht wiederholen. Kurz zusammengefasst: wenn die Eier dir schmecken und hast du keine Erkrankung, weswegen du den Eierkonsum einschränken oder einstellen musst – das wird dein Arzt dir schon mitteilen – dann kannst du beruhigt auch mehrmals in der Woche Eier essen. Sollte jemand ein ideologisches Problem damit haben, dann soll es auch sein Problem bleiben. 😉 Den Schuh musst du dir nicht anziehen.

Das Rezept

Da ich selber mehrmals in der Woche Eier esse, variiere ich häufig. Manchmal einfach nur hartgekocht, ab und an als Spiegelei und sehr häufig als Rührei in verschiedenen Variationen. Hier folgt jetzt eines meiner Lieblings-Rührei-Variation:

  • Zwei große oder drei mittelgroße Möhren klein raspeln
  • Pfanne erhitzen und entweder Butter oder Kokosöl dazu geben
  • Die Möhren nur kurz anbraten und wenn sie anfangen zu „schwitzen“
  • drei bis vier Eier dazu geben und umrühren
  • Serveiren und genießen

Wer Kokosöl mag, der sollte es nehmen, da sich meienr Meinung nach Kokosöl, Möhren und Eier gut ergänzen. In diesem Rezept liefert Kokosöl ein etwas runderes Ergebnis als die Butter. Nicht nur geschmacklich finde ich die Verbindung von Eiern und geraspelten Möhren gelungen, sondern auch farblich: Orange und Gelb ergänzen sich gut.

Quelle

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Hält wach und gut für die Nerven: Kaffee + Sahne + Kakao https://www.vladimir-simovic.de/2017/06/haelt-wach-und-gut-fuer-die-nerven-kaffee-sahne-kakao/ https://www.vladimir-simovic.de/2017/06/haelt-wach-und-gut-fuer-die-nerven-kaffee-sahne-kakao/#respond Sun, 25 Jun 2017 00:22:54 +0000 https://www.vladimir-simovic.de/?p=219 Wo wir gerade bei Kaffee waren. Im vorherigen Blogartikel schrieb ich, dass ich den Kaffee meistens schwarz trinke. Oft wird die Bestellung im Café oder im Restaurant mit dem Zusatz meinerseits „wie die Seele“ abgerundet. 😉

Um ein bisschen Abwechslung in den Kaffee-Konsum zu bekommen, füge ich manchmal dem Kaffee entweder eine Prise Zimt oder einen Schuss Sahne zu: in der Regel zwei voller Teelöffel flüssiger Schlagsahne.

Aber mein Favorit unter den Alternativen ist mein selbst-gemachter „Schoko-Kaffee“ und dieser wird folgendermaßen gemacht:

  • Einen Becher frischen Filterkaffee machen
  • Einen gehäuften Teelöffel richtigen Kakao (ca. 5-6 g), also Back-Kakao, dazu geben
  • Zwei bis drei volle Teelöffel flüssiger Schlagsahne (ca. 15-20 ml) dazugeben
  • Gut umrühren und genießen

Für diejenigen, die ihren Kaffee gezuckert trinken oder sonst viel Zucker essen, denen wird das ganze sehr bitter schmecken, da hier kein zusätzlich zugesetzter Zucker vorhanden ist. Weder in der Sahne, noch im Kakao. Den feinen Kakao- bzw. Schoko­geschmack, wird man wahrscheinlich erst dann erschmecken, wenn man seine Zunge auf weniger Zucker gewöhnt hat. Das nur als kleine Warnung, damit man nachher nicht enttäuscht ist.

Ich trinke diese Mischung recht regelmäßig. Zum einen um, wie bereits erwähnt, ein bisschen Abwechslung beim Kaffeetrinken zu bringen und zum anderen, wenn ich Lust auf Schokolade habe. Es ist nicht nur lecker sondern sorgt für einen kleinen, zusätzlichen Energieschub.

Warum Sahne und welche?

Die Sahne kommt rein um den Schokogeschmack abzurunden und zu verfeinern. Ich nehme die handelsübliche Schlagsahne (30% Fett), so wie das hier, und nehme aus dem Becher einfach 2-3 Teelöffel der noch flüssigen Sahne. Bitte hierbei keine Sahne aus der Sprühdose nehmen

Der Mitnahmeeffekt von der Sahne im Kaffee ist, dass der Koffein etwas langsamer, aber dafür länger abgegeben wird bzw. verfügbar ist.

Welchen Kakao soll ich nehmen?

Ich selber nutze den schwach entölten Kakao von Alnatura. Den kann man u.a. bei dm kaufen und war auch im Online-Shop. Dieser ist günstig: er schmeckt und ist preislich attraktiv. Wer etwas auf die Kalorien achten möchte oder muss, der kann auch einen schwach entölten Kakao nehmen. Persönlich kann ich den von Rapunzel empfehlen, der ist dann aber auch etwas teurer.

Aber meiner Meinung nach schmeckt ein schwach entölter Kakao besser. Auch hier ein Hinweis von mir: nimmt richtiges Kakaopulver. Keine „bisschen Kakao und viel Zucker“-Mischungen nehmen. Das schmeckt nicht.

Das gute an dem kleinen Rezept ist, dass es auch ohne Kaffee funktioniert bzw. schmeckt. Einfach die gleiche Menge Kakao und Sahne nehmen und mit heißem Wasser übergießen. Umrühren und genießen.

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Warum ich vor mehreren Jahren zum Filterkaffee zurückkehrte https://www.vladimir-simovic.de/2017/06/warum-ich-vor-mehreren-jahren-zum-filterkaffee-zurueckkehrte/ https://www.vladimir-simovic.de/2017/06/warum-ich-vor-mehreren-jahren-zum-filterkaffee-zurueckkehrte/#comments Fri, 23 Jun 2017 12:18:45 +0000 https://www.vladimir-simovic.de/?p=217 Ich trinke nahezu täglich Kaffee und das in vergleichsweise hohen Mengen. Die Sicht auf den Kaffee hat sich in den letzten Jahren nach meinem Empfinden stark geändert, wurde es in früheren Jahren als was ungesundes angesehen, so häufen sich in den letzten Jahren Berichte, unter anderem auch in den Mainstream-Medien, die die positive Wirkung von Kaffee hervorheben.

Mal unabhängig davon und auf Grund der Tatsache, dass wir Menschen individuell sind und bei jedem von uns die Lebensmittel eine unterschiedliche Auswirkung entfalten können, sollte man meiner persönlichen Meinung nach Kaffee aus zwei Gründen trinken:

  • wenn es dir schmeckt
  • und wenn es dir gut tut

Sollte es irgendeinen gesundheitlichen Vorteil von dem Kaffeekonsum geben, dann um so besser. Das heißt, du solltest nicht jetzt auf einmal anfangen Kaffee zu trinken, weil es auf einmal als „gesund“ angesehen wird und genau so solltest du nicht Kaffee absetzen, wenn es dann in Zukunft Zeitungsartikel geben sollte, die Kaffee als „ungesund“ titulieren.

imho: das Wort „gesund“ wird in Verbindung mit dem Thema Essen eher als ein moralischer Faktor, anstatt als ein Faktor individuell-ausgewogener Ernährung eingesetzt.

Vor allem das „gesund“ in Verbindung mit Essen wurde in den letzten Jahren inflationär und vor allem moralisch-ideologisch gebraucht. Es gibt keine feste Definition von gesundem Essen und jeder versteht etwas anderes darunter. Man darf nicht vergessen, wie ich es bereits erwähnte: jeder Mensch ist individuell und etwas was für einen „gesund“ ist, kann für den anderen „ungesund“ sein.

Wie trinke ich meinen Kaffee?

Üblicherweise trinke ich meinen Kaffee schwarz und zwar als Filterkaffee. Filterkaffee bereite ich auf die einfachste Art und Weise vor:

  • Kochendes Wasser im Wasserkocher auf ca. 88-92° C abkühlen lassen
  • Filterhalter mit dem Filter und Kaffeepulver auf die Tasse
  • Wasser übergießen, fertig

Es ist frisch und es schmeckt mir. Das sind und waren für mich die beiden wichtigsten Kriterien, dass wir hier bei uns schon seit vielen Jahren wieder auf Filterkaffee umgestiegen sind. Weiterer Aspekt, warum wir auf die Methode umgestiegen sind ist die Tatsache, dass die Methode einfach und Robust ist: kaum Verschleiß von Ersatzteilen, keine komplizierten Reinigungsprozeduren usw. Und wer mal aus Versehen einen Kaffeeepad zwei Mal benutzt hat, der weiß wie ekelhaft der Tag starten kann. ?

Und der sehr angenehme Nebeneffekt ist die Tatsache, dass Filterkaffee unschlagbar günstig ist. Sowohl gegenüber den Kaffeepads und gegenüber den Kapseln um so mehr. An mir verdienen die Konzerne, die unter anderem Werbung mit einem älteren, männlichen Schauspieler schalten nichts. 🙂

Das ganze erstreckt sich nicht nur auf den Kaffee sondern auch bei der Beschaffung der Geräte. Halbwegs gute Geräte kosten ein paar Euro und dem gegenüber steht der Wasserkocher im nahezu jedem Haushalt… und sollte es diesen nicht geben, dann gibt es einen kleinen Topf und Herd. Wir bereits erwähnt, die Methode ist robust.

Und ein weiterer Nebeneffekt dieser Maßnahme ist, dass weniger Müll produziert und weniger Ressourcen in Anspruch genommen wird, wie bei den Kaffeepads und vor allem bei den Kapseln. Aber ich bin ganz ehrlich, bei der Entscheidung um zum Filterkaffee wieder zurück zu kehren, stand dieser Aspekt nicht in den Top-10 der Gründe. Aber ich nehme diesen Nebeneffekt gern mit, werfe ihn aber nicht jemandem auf dem Kopf, der lieber Kaffee aus den Pads oder Kapseln trinkt.

Mit Mokka kann man mich locken

So sehr ich einen frischen Filterkaffee lecker und seine Zubereitung vorteilhaft finde, ich würde jederzeit einen Filterkaffee für einen lecker gemachten Mokka stehen lassen. Das ist einer der Gründe warum ich freue wenn ich meine Mutter besuche. 🙂

Quelle

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Chromebook: die Einstellungen Zurücksetzen und Powerwash https://www.vladimir-simovic.de/2017/06/chromebook-die-einstellungen-zuruecksetzen-und-powerwash/ https://www.vladimir-simovic.de/2017/06/chromebook-die-einstellungen-zuruecksetzen-und-powerwash/#respond Wed, 21 Jun 2017 13:44:50 +0000 https://www.vladimir-simovic.de/?p=213 Nach dem ich das Chromebook schon seit einigen Monaten einsetze, wollte ich es in den Ursprungszustand zurücksetzen und zwar aus mehreren Gründen. Zum einen aus reiner Neugier und zum anderen wollte ich die Berichte nicht „verfälschen“ in dem ich von einer Erweiterung oder Einstellung als gegeben ausgehe, obwohl die von mir individuell eingerichtet bzw. eingestellt wurde.

Will man zu den Ursprüngen zurückkehren, dann hat beim Chromebook zwei Möglichkeiten. Beide findet man unter den erweiterten Einstellungen. Einfach im Browser die Einstellungen aufrufen. Hierbei musste ich feststellen, dass sich das Design in den Menüs seit dem Update geändert hat.

Google Chrome OS Version 59

Auch die Einstellungen erscheinen seit dem Update auf Google Chrome OS 59 im sog. Material-Design vor. Das gleiche Update hat auch der Chrome-Browser, zumindest im Update für die neueste Windows-Version bekommen.

Hier in den Einstellungen steuert man entweder die erweiterten Einstellungen an oder betätigt die Suchfunktion, wie in der obersten Abbildung zu sehen ist. Hier werden dann zwei Möglichkeiten angeboten. Zum einen das Zurücksetzen und zum anderen das Powerwash. Während die erste Funktion lediglich die Einstellungen zurücksetzt, wird beim Powerwash der Rechner komplett auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.

Wenn man Powerwash aufruft, dann wird man gefragt ob man das tatsächlich machen möchte und dann muss man den Rechner neu starten. Danach musste ich alles neu aufsetzen: ich musste die Sprache und die Tatstaur auswählen, mich mit dem Account einloggen und tatsächlich waren alle Einstellungen so, wie ich sie hatte, als ich das Gerät das erste Mal gestartet habe. Alles in allem war ich wenigen Minuten komplett fertig.

Was mich allerdings verwundert hat, war die Tatsache, dass zwei Browsererweiterungen, von denen ich mir ziemlich sicher bin, dass ich sie installiert habe, den Powerwash „überlebt“ haben. Zum einen der Passwortmanager Roboform und zum anderen der AdBlocker µBlock. Warum das so ist konnte ich nicht nachvollziehen. Vielleicht finde ich den weiteren Recherchen mehr heraus.

Quelle

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6 Monate Chromebook: ein Erfahrungsbericht https://www.vladimir-simovic.de/2017/06/6-monate-chromebook-ein-erfahrungsbericht/ https://www.vladimir-simovic.de/2017/06/6-monate-chromebook-ein-erfahrungsbericht/#comments Fri, 16 Jun 2017 15:23:31 +0000 https://www.vladimir-simovic.de/?p=165 In wenigen Tagen ist es so weit und ich besitze meinen Chromebook dann seit sechs Monaten. In einem ersten Bericht habe ich drüben auf perun.net die ersten Erfahrungen zusammengefasst und meine Meinung hat sich seit damals nicht nur nicht geändert, sondern der gute Eindruck hat sich verstärkt.

Mittlerweile habe ich das Gerät in zwei längeren Situationen bzw. Szenarien ausführlich eingesetzt und das Chromebook hat sich als zuverlässiger Arbeiter bewährt. Hier einige meiner Erfahrungen, die ich in den letzten sechs Monaten gesammelt habe. Zu dem Dilemma „Desktop vs. Laptop“ will ich mich hier nicht weiter äußern, da ich das im Blogartikel auf perun.net bereits ausführlich getan habe.

Die Vorteile des Chromebooks

Fangen wir mit dem Preis und der Ausstattung an. Das mag nicht für jeden das wichtigste Kriterium sein, aber es lässt sich sehr schnell und vor allem einfach darstellen. Mich hat mein Chromebook Anfang Januar noch 375 Euro gekostet, der Preis hat zwischendurch geschwankt und zwar zwischen ca. 340 bis 390 Euro. Aber auf jeden Fall deutlich unter 400 Euro.

Dafür bekommt man im Fall des Acer Chromebooks ein Laptop was sich auf jeden Fall hochwertig anfühlt und auch hochwertig ist, hierbei beziehe ich mich speziell auf das matte Bildschirm (Full-HD, IPS), das Touchpad und die Tastatur. Der Rahmen ist aus Metall („Aluminium-Legierung“).

Die Spezifikationen meines Chromebooks

Ich erwähne diese Punkte deswegen, weil ich Laptops in den Händen hielt die mehr als das doppelte gekostet haben und die sich nicht so hochwertig angefühlt haben.

Doch die Optik und hochwertige Elemente sind nur ein Teil der Geschichte. Was mich so beim Chromebook begeistert ist die Einfachheit, die extrem schnelle Einrichtung und noch schnellere Startzeiten. Auch noch nach mehreren Monaten, diversen Updates und Konfiguration ist das Gerät in wenigen Sekunden einsatzbereit.

Ein weiterer Vorteil ist die sehr lange Laufzeit des Akkus. Einen kompletten Arbeitstag, wie ich in zum Beispiel auf dem WordPress-Workshop auf der Webinale bei den Aufnahmen zum WordPress-Videotraining hatte, übersteht das Gerät ohne Probleme. Trotz eines 8-10 Stunden langen Einsatzes blieben immer noch 20-25% Akkuzeit übrig.

Chromebook geschlossen Die Tastatur des Chromebooks Die andere Seite des Chromebooks

Zu der Unkompliziertheit des Geräts zähle ich auch die regelmäßigen Updates, die nicht nur keine Probleme sondern ebenfalls in wenigen Sekunden umgesetzt sind.

Durch die unkomplizierte Handhabung im Ganzen, kann ich mich viel besser auf das wesentliche konzentrieren: auf die Arbeit. Und ich kann viel beruhigter und sorgenfreier zur Außeneinsätzen reisen, ohne mir die Gedanken darüber zu machen ob die Anwendungen und da System aktuell sind.

Und was für mich ebenfalls wichtig ist. Mein Chromebook verfügt über keinen Lüfter. Das hat den Vorteil, dass es wirklich sehr leise ist und es wird dennoch nicht heiß.

Die Nachteile bzw. Herausforderungen beim Chromebook

Natürlich hat das Chromebook ein paar Nachteile und die kann man auch nicht wegreden. Wer Google in Bezug auf Datenschutz nicht traut, der wird sich ein Chromebook nicht zulegen. Wichtig ist zu wissen, dass das Gerät auf eine Internet-Verbindung angewiesen ist. Ohne die ist das Gerät, trotz der Tatsache, dass einige Webapps den Offline-Modus unterstützen, nur sehr eingeschränkt nutzbar um es freundlich zu formulieren.

Andere Sachen, wie das man nur auf Apps bzw. Webdienste angewiesen ist, empfinde ich eher als sportliche Herausforderung als einen wirklichen Nach­teil. Das klingt jetzt ein bisschen geschwollen, aber man lernt sich auf das wesentliche zu konzentrieren und die Nutzung von Anwendungen kritisch zu hinterfragen.

Speziell bei meinem Gerät finde ich es schade, dass es noch ein bisschen dauern wird, bis das Gerät auch die Android-Apps unterstützen werden. Momentan ist der Status: ist geplant. Das schränkt Angebot ein bisschen ein, da es vor allem bei Android-Apps ein interessante Anwendungen gibt.

In den letzten Jahren hat sich bei den Browser-Erweiterungen und den Webdiensten viel getan. Webmailer und webbasierte Textverarbeitung waren schon vor einigen Jahren kein Problem. Mittlerweile kann man nicht nur die Bilder sondern auch zum Beispiel Audio-Dateien online bearbeiten und optimieren und es gibt diverse webbasierte Code-Editoren.

Es würde mich auf jeden Fall reizen, es ein paar Wochen oder sogar Monate zu versuchen ob man als Webworker nur mit dem Chromebook und den dadurch entstandenen Vor- und Nachteilen seinen Arbeitstag meistern kann.

Im Beitrag befinden sich einige Partnerlinks zu Amazon.de. Solltest du dort etwas einkaufen, dann bekomme ich u.U. einen kleine Provision, dir entstehen keine zusätzlichen Kosten

Quelle

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